TEAM REDLINE GEWINNT DAS IRACING 24H LE MANS POWERED BY VCO – HÖCHSTE TEILNEHMERZAHL ALLER ZEITEN

  • Team Redline LMP1 fährt mit dem #7 Audi R18 von der Pole-Position zum Sieg.
  • Burst eSport Sparta und Mivano Simracing LMP1 auf den Plätzen zwei und drei.
  • Mivano Simracing LMP2 Rosso und SimRC sichern sich die Siege in den Klassen LMP2 und GTE.

München – Am Wochenende stand eines der Highlights der Esports-Racing-Saison auf dem Programm: das iRacing 24h Le Mans powered by VCO. 2.384 Teams und knapp 10.000 Fahrer nahmen an dem Klassiker auf dem virtuellen „Circuit de la Sarthe“ teil – so viele wie noch nie zuvor auf der iRacing-Plattform. Das Feld war wie gewohnt in verschiedene Splits sowie in die drei Rennklassen LMP1, LMP2/HPD und GTE aufgeteilt. Den Gesamtsieg sicherte sich nach 24 Rennstunden das Team Redline LMP1. Am Steuer des #7 Audi R18 wechselten sich Dominik Färber, Tom Michelmore, Patrick Wolf und Matt Farrow ab.

Den Grundstein für den Sieg legte das Team Redline bereits im Qualifying, als sich Farrow die Pole-Position sicherte. Im folgenden Rennmarathon zweimal rund um die Uhr zeigte die gesamte Mannschaft eine fehlerfreie Vorstellung. So hatten Färber, Michelmore, Wolf und Farrow beim Zieleinlauf nach 426 Runden als Sieger einen komfortablen Vorsprung von über eineinhalb Minuten.

Der zweite Gesamtplatz ging an Burst Esport Sparta mit Charlie Summers, Kazuki Omishima und Harrison Finch im #4 Audi R18. Das Team Mivano SimRacing LMP1 komplettierte das Podium auf Gesamtrang drei. Der #737 Porsche 919 wurde pilotiert von Tommaso Carlà, Marcus Hamilton und Mike Partington.

In der Klasse LMP2/HPD traten alle Teilnehmer mit dem HPD ARX-01c an. Hier feierte Mivano Simracing LMP2 Rosso mit den Fahrern Alex Trainor, Maxime Brient, Dion Fiallo und Fraser Williamson den Sieg. Auch sie waren mit dem Fahrzeug mit der Startnummer 72 in ihrer Klasse von der Pole-Position gestartet. Das Team Redline HDP holte mit dem #71 HPD ARX-01c den zweiten Rang. Der dritte Platz in der LMP2-Klasse ging an die Mannschaft von MSI eSports Blue mit der Startnummer 14.

In der GTE-Kategorie gewann das Team SimRC mit Charlie Collins, Claudius Wied, Jürgen Frank, Nathan Lewis und Diogo Pinto im #76 Ferrari 488 GTE. Rund zwei Minuten dahinter erreichte der #451 Ferrari 488 GTE vom Biela Racing Team Euronics das Ziel auf Rang zwei. Die Mannschaft war von der Pole gestartet, fiel aber aufgrund eines Unfalls zwischenzeitlich zurück und kämpfte sich wieder nach vorn. Auf Rang drei folgte der #86 MAHLE Ferrari 488 GTE vom MAHLE Racing Team.

Weitere Teams und Fahrer traten in einem zweiten Rennen an, das am Samstag um 16.45 Uhr gestartet wurde. Es wurde eigens für jene Teilnehmer angesetzt, die es aufgrund der hohen Nachfrage auf den Servern nicht in den ersten Slot geschafft hatten. Den Gesamtsieg sicherte sich das Team Dream Factory. HM Engineering gewann in der Klasse LMP2, während Biela Racing Team Euronics II sich in der GTE-Klasse durchsetzte.

Ausgewählte Reaktionen:

Dominik Färber (Team Redline LMP1, Sieger gesamt und LMP1-Klasse): „Für uns war es das perfekte Rennen. Die Vorbereitung, die Fahrzeugwahl, das Qualifying mit der Pole-Position, die Strategie, die gute Pace: Alles hat gepasst. Deshalb haben wir gewonnen. Ich denke nicht, dass wir ein besseres Rennen hätten haben können als dieses.“

Patrick Wolf (Team Redline LMP1, Sieger gesamt und LMP1-Klasse): „Für uns war recht schnell klar, dass wir zwei Hauptgegner haben würden: Mivano und Burst. So wussten wir schon früh im Rennen, dass wir fehlerfrei durchkommen müssen. Das ist uns auch gelungen. Wir haben uns nur einen Ausrutscher in der Boxengasse geleistet, durch den wir auf Rang drei zurückgefallen sind. Doch wir sind dann relativ schnell wieder auf Platz eins vorgefahren. Danach ging es nur noch darum, das Auto ganz zu lassen und mit einem Auge auch immer nach hinten zu schauen. Wir freuen uns riesig über den Sieg.“

Fraser Williamson (Mivano Simracing LMP2 Rosso, Sieger LMP2-Klasse): „Ich bin einfach überwältigt, dass uns das gelungen ist. Natürlich hatten wir auf dieses Ergebnis gehofft – und wir haben es am Ende eingefahren! Wir wussen, dass die Redline-Jungs stark sind und waren auch ein bisschen nervös. Mein Nachtstint hat mir Spaß gemacht. Ich habe einfach versucht, das Auto heil zu lassen. Ich wusste, dass ich nicht so schnell bin wie Alex oder Dion. Also wollte ich, dass das Auto noch in Führung liegt, wenn sie aufwachen. Und so ist es dann auch gekommen.“

Jürgen Frank (SimRC, Sieger GTE-Klasse): „Ich bin vollkommen sprachlos. Nach unserem Sieg beim Nürburgring 24-Stunden-Rennen jetzt wieder zu gewinnen, ist einfach fantastisch. Diogo und Charlie hatten eine höllische Pace. Es ist verrückt, was sie geschafft haben. Sie haben den Großteil des Rennens absolviert, während Nathan und ich in der Nacht gefahren sind. Wir hatten keinen Schaden am Auto, nicht einen einzigen Kontakt, Dreher oder Sonstiges. Und das war der Schlüssel zum Sieg. Das Biela-Team hatte einen kleinen Unfall und ohne ihren Schaden wäre es sehr eng geworden. Sie waren ein großartiger Gegner.“

Im Rahmen des VCO „Grand Slam“ präsentiert die Virtual Competition Organisation 2020 die iRacing Special-Events auf dem Nürburgring, in Le Mans, in Spa-Francorchamps und in Road Atlanta. Das Rennen in Spa und das „Petit Le Mans“ stehen am 11./12. Juli bzw. 3./4. Oktober auf dem Programm.

Über die VCO

Die Virtual Competition Organisation (VCO) bringt verschiedene Stakeholder im Esports zusammen: von der Simulations- oder Gaming-Plattform über interessierte Partner bis hin zu den aktiven Teams und Fahrern sowie der Community. In einem schnell wachsenden Segment steht die VCO für Professionalität, Fokussierung und breite mediale Präsenz. Mit ihrem internationalen Netzwerk bietet die VCO zudem Lösungen für die bestmögliche Konzeption und Umsetzung von Esports-Projekten aller Art.

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